Vor 70 Jahren waren unsere Störche ausgestorben !!

  Nicht nur wir Menschen werden mit Krank -heiten und traurigen Schicksalen heimgesucht.

 

  Die letzten Störche in der Schweiz, sind genau vor 70 Jahren komplett ausgestorben. Davon erzählen können nur noch unsere Urgross -mütter / -Vätern.

 

  Die Gründer der Storchensiedlung Steinmaur würden sich sicher freuen, wenn sie den reich -lichen Nachwuchs ihrer „Enkelkinder“ nach 70 Jahren erleben könnten.

  Natürlich, mit so vielen Störchen wird unser Himmel im Zürcher Unterland, auch nicht in der „Zugzeit“ bevölkert sein. Dafür ist Steinmaur und das Neeracher Ried als „Hup“ - Flugplatz nicht geeignet. Wir sind eher ein kleiner Provinz Flughafen für wenige „Individual“ Reisende.

 

  Aber auch in unserer Gegend, sehen und beherbergen wir in dieser Zeit wieder zwischen 30 und 50 Störche. Ein Lob an alle Storchen- pioniere, die dieses Schauspiel mit ihrem unentgeltlichen Einsatz möglich gemacht haben ( „Chronik“ der Storchensiedlung Steinmaur). Das ist sicher ein Geschenk für die heutige junge & zukünftige Generation im Zürcher Unterland geworden.

 

  Der „Hormon“ Haushalt, von unseren Adebaren, machte sich in diesem Jahr schon sehr früh bemerkbar. Daher zeugen auch, die zum Teil blutenden Verletzungen der Störchinnen am Rücken. Die Urheber sind natürlich die liebestollen Männchen mit ihren Fusskrallen.

 

 Schon im Februar, planten einige Paare ihren Nachwuchs für das Jahr 2020. Dabei vergessen sie scheinbar die Wetterbedingungen in unserem Klima. Die Brutzeit beträgt ca. 33-35 Tage ab der Zeit der Eierlegung im Horst. Das würde bedeuten, dass die Küken im März und Anfang April schlüpfen werden. Also fast einen Monat zu früh. Doch die Natur hat ihnen mit einer wunderschönen Schönwetterperiode geholfen, ihren Nachwuchs bis nach den Eisheiligen über die Runden zu bringen. Schön zusehen im Horst Nr.5 in der Storchensiedlung. Für uns Menschen bedeutete - dieses schöne und warme Wetter - infolge Krankheitsgefahr, möglichst leider zu Hause  bleiben.

 

 Auch der Horst im Höri Ried, nahe der Strasse nach Neerach, musste wieder komplett von den Störchen neu aufgebaut werden, da der tragende Ast beim Sturm abgebrochen war.

 

 Der zweite Horst im Kreisel Neerach, wurde auch ein Opfer des Sturmes „Sabine“ im Februar 2020. Das Storchenpaar hat sich aber gleich ein neues Nest innert wenigen Tagen, im neuen Höri Ried ca. 500m nördlich in einer Baumgabel aufgebaut. Zum Leidwesen für unsere Augen, gut im grünen Laub eingewachsen.

 

 Der erste Horst im Kreisel wird schon seit ein paar Jahren vom Storch HES SE 604 und seinem Liebhaber bewohnt. Dieses Jahr sogar wieder einmal mit Nachwuchs.

Die Gründer & Pioniere der Storchensiedliung Steinmaur

Ein Himmel voller Störche - aber leider noch nicht bei uns.

Toller spaziergang im neuen Höri Ried.                           Herzlichen Dank

Die Hormone machen's möglich !!- Aber wehe es wird kalt & nass

Immer diese Männchen !! (Rückenverletzung beim Weibchen.) 

Im Horst 5  (Storchensiedlung) hat alles schon sehr früh geklappt !

Jetzt haben wir in userem neuen Horst nur Sonne puur.

Bis zum Sommer haben wir sicher einen guten Sichtschutz

Ich lebe in der Storchensiedlung auf dem Horst 2, und überlege mir, was ich im 2021 machen werde.

Endlich mal wieder Kinder im alten & jetzt einzigen Horst neben dem Verkehrs-Kreisel